Zum Jahresende stand wieder eine größere Gürtelprüfung für die Kinder und die Jugendlichen an. Für mehrere Kinder war es die erste Judoprüfung und sie waren sichtlich aufgeregt. Selbst für die Erfahreneren ist die Prüfungssituation immer etwas Besonderes. Die Prüfungskommission bestand aus Jan Tetiwa und Uwe Gehrisch. Die Prüfung wurde in zwei Gruppen durchgeführt. Den Anfang machten die Kinder und nach einer kurzen Pause folgten die Jugendlichen/Erwachsenen.

 Bevor es zu dem Vorzeigen der Wurf- und Haltegrifftechniken kam, mussten die Kinder ihre Fallübungen zeigen. Es wurde viel Wert auf die Falltechniken gelegt, um das Verletzungsrisiko zu verringern. Nachdem jeder Prüfling diesen Teil absolviert hatte, wurden immer Paarweise die Wurf- und Haltetechniken geprüft. Der Schwierigkeitsgrad steigt mit jeder Gürtelprüfung. Der letzte Teil der Prüfung ist das Randori. Hier sollen in einem Übungskampf die erlernten Techniken sinnvoll umgesetzt werden. Außerdem werden die koordinativen Fertigkeiten angeschaut.

Schlußendlich haben alle Prüflinge die Prüfung bestanden und konnten ihre Urkunde und ihre neue Gürtelfarbe abholen bzw. anziehen.

Bei den Jugendlichen wurde dreimal die Prüfung für den Grüngurt abgelegt. Hier ist der abgefragte Stoff umfangreicher und detaillierter. Es ist notwendig, neben dem eigenen Prüfungsprogramm auch jede Technik aus den vorherigen Kyu-Prüfungen zu beherrschen, da sie stichprobenartig abgefragt werden. Außerdem gibt es einen weiteren Prüfungsteil, die „Kata“. Die Kata besteht aus einer traditionell festgelegten Reihenfolge von Techniken, um die Wurfprinzipien zu verdeutlichen. Es handelt sich um eine weitere Übungsform, die bei höheren Gurten nach und nach in die Prüfungen eingebaut wird.

Da alle Prüflinge ihre Prüfung bestanden haben, sind die Trainer zu Recht sehr froh und stolz.

Kyu Prüfung 14.12.2018

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