In der letzten Ferienwoche fand in Nieder Roden die hessische Judo Sommerschule mit zwei japanischen Trainern statt. Sensei Yamamoto (9.Dan) und Sensei So (8. Dan) unterrichten beide in Japan im Kodokan. Der Kodokan ist die Ursprungsschule des Judos. Da sie nur japanisch und französisch sprechen, gab es eine Übersetzerin. Jedes Training begann mit der gleichen Gymnastik und alle mussten auf japanisch mitzählen. Danach wurden die Teilnehmer in drei Gruppen eingeteilt. Julia und Christian übten in dieser Woche verschiedene Kata und konnten auch die Koshiki-no-Kata üben, die sie für Julias Prüfung zum 5. Dan lernen müssen. In der Gruppe für die kleinen Teilnehmer war diesmal keiner von uns, Nina und Rafaele trainierten in der Technikgruppe für Fortgeschrittene.

Die Technikgruppe wurde von Heiko geleitet. Wir übten viele Fußtechniken und praktische Kombinationen für den Wettkampf, welche wir dann später vorführten. Die Trainingseinheiten gingen immer zwei Stunden lang. Zum Abschluss der Mittagseinheit gab es immer eine Demonstration der Techniken, die wir davor geübt hatten. Die Gruppe der Jüngeren führte Standrandoris vor, danach zeigten die Danträger ihre Kata und anschließend präsentierte die Technikgruppe ihre Würfe und Kombinationen.

 Außerdem machten wir manchmal noch Randori vor der Demonstration. Bei dem Randori sollten sich alle niedrigeren Gurte einen Braun- oder Schwarzgurt aussuchen, gegen den sie kämpfen wollen. Nach der Trainingseinheit am Abend gab es noch die Möglichkeit bei einer Massageeinheit zu entspannen. Am Donnerstag gab es noch zum Abschied eine Grillfeier mit einer Schwertkampf- und Trommelvorführung.


Dies war ein schöner Abschluss eines schönen Lehrgangs.

19 08 05 hess. Judo sommerschule Von links: Raphaele, Sensei Yamamoto, Nina, Julia, Christian, Sensei So

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