Die Tischtennissaison 18/19 endete für die JSK Rodgau ohne Aufsteiger, obwohl einige Teams lange Zeit in der Spitzengruppe mitgespielt hatten. Die entscheidenden Begegnungen im Aufstiegsrennen endeten jedoch mit Rückschlägen. Absteiger gibt es allerdings auch nicht zu beklagen.

Jenseits von Gut und Böse spielte die erste Mannschaft in der Bezirksklasse eine unaufgeregte Runde, die auf  dem sechsten Tabellenplatz abgeschlossen wurde. Nach langwierigen Verletzungen von gleich zwei Stammspielern trat das Team die komplette Rückrunde mit Ersatzleuten an. Unter diesen ungünstigen Voraussetzungen ist Rang sechs allemal achtbar. Erfolgreichster Einzelspieler war auf Position Eric Reichenbach mit 23 Siegen und elf Niederlagen. Als häufiger Ersatzspieler machte Adrian Klein (14:9) ebenfalls eine sehr gute Figur.

Die zweite Auswahl trat in der Kreisliga Ost an, hatte ebenfalls mit ständigen Aufstellungsproblemen zu kämpfen, sodass nicht mehr als Rang sieben drin war. Die beste Bilanz weist Tim Walitzi mit 10:6 Siegen auf. Die dritte Mannschaft (1. Kreisklasse Ost) spielte lange um den Titel mit und hatte vor dem letzten Spieltag noch realistische Chancen auf den zweiten Platz, der zu Relegationsspielen zur Kreisliga berechtigt. Doch die entscheidende Partie ging gegen Zellhausen verloren; damit blieb nur mit einem Punkt Rückstand zur TG Zellhausen III – die in der Relegation aufstieg - und zwei zum Meister aus Ober-Roden der dritte Platz. Unsere Mannschaft hat ihre Stärke in der Ausgeglichenheit aller Spieler. In der nächsten Saison wird wieder angegriffen, was so auch für die meisten anderen Teams gilt.

Genauso bitter präsentierte sich das Saisonende für die vierte Auswahl, der als Dritter der 2. Kreislasse Ost ein Zähler zu Rang zwei und zwei zum ersten Platz fehlen. Patrick Ochsenhirt trumpfte mit 12:4 Spielen auf.

In der 3. Kreisklasse Ost kam JSK Rodgau VI nicht über den letzten Platz hinaus, während das fünfte Team in der Westgruppe knapp am Aufstieg vorbeischrammte. Punktgleich mit den Zweiten MTV Urberach III, sprach nach dem letzten Spieltag nur das schlechtere Spielverhältnis gegen die Rodgauer, bei denen Volker Speer (11:4) herausragte.

Die männliche Jugend schlug in der Bezirksliga auf und erreichte einen guten vierten Platz.  Nur ein Pünktchen fehlt zu Rang zwei. Bester Spieler war Thomas Hartel (11:1), der dem Verein in der neuen Saison leider nicht mehr zur Verfügung steht. Aber auch die 14:4-Bilanz von Parssa Farzan kann sich sehen lassen. Die Jugend II ist in der Bezirksliga auf Rang sechs zu finden. David Tornow (9:8) weist als einziger eine positive Bilanz auf.

Dritter der Bezirksliga wurden die Schüler A der JSK. Nils Schmitt (15:8) punktete am erfolgreichsten. In der Kreisliga der Schüler A musste sich der JSK Rodgau mit dem neunten Rang begnügen. Eine starke Saison spielte Noah Wöhrle (10:3). Die B-Schüler erkämpften sich in der Kreisliga den sechsten Rang, woran Erik Lämmer (13:4) großen Anteil hatte. Die Schülerinnen B unterstrichen in der Kreisliga auf Tabellenplatz fünf ihr Talent. Janna Rieken(5:3)  weist die beste Bilanz auf.

Abteilungsleiter Eric Reichenbach blickt nach vorne: „Unsere Jugendarbeit läuft jetzt schon seit vielen Jahren gut und immer erfolgreicher. Mit Trainingsmöglichkeiten an fast jedem Tag, dem Kreisleistungszentrum in Jügesheim, den AGs in der Wilhelm-Busch-Schule und Georg-Büchner-Schule (GBS), der Unterstützung der GBS-TT-Schulmannschaft und GBS-Schulmeisterschaften etc.“ Ziel sei es, neue Nachwuchsspieler im Alter von 6-10 Jahren für den Tischtennissport zu begeistern,  um die B-Schüler-Mannschaft personell zu stärken.

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