Tischtennis

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Die 1. Herrenmannschaft

- Ein kurzer Rückblick 1947-93 -

Nach Gründung der Abteilung im Jahre 1947 hat eine Herrenmannschaft am Punktspielbetrieb teilgenommen. Langsam aber sicher entwickelte sich aus den Anfängen ein reger Spielbetrieb mit mehreren Mannschaften. Die erste Herrenmannschaft steigerte stetig ihre Spielstärke.

Nach den Zugängen von Gerd Friedrich, mehrfacher hessischer und südwestdeut­scher Meister, im Jahre 1963 und Alfred Löb, stärkster Spieler auf Bezirksebene, im Jahr 1964, begann ein rapider sportlicher Aufschwung.

In den folgenden Jahren gelang der Mannschaft der Aufstieg von der Bezirksklasse über die Bezirksliga in die Gruppenliga. 1968 kamen mit Hubert Nock (3-facher deutscher Mannschaftsmeister) und Karl-Heinz Findeisen zwei weitere Spitzenspie­ler zur TGS.

In der Saison 1968/69 wurde die Meisterschaft in der Gruppenliga und somit der Aufstieg in die Landesliga erreicht. Im darauffolgenden Jahr wurde erneut die Mei­sterschaft errungen und man stieg in die Hessenliga auf. Dort spielte man in der Be­setzung Hubert Nock, Karl-Heinz Findeisen, Werner Bruckner, Herbert Winter, Alfred Löb, Hans Schmiedecke und Kurt Bruder. Aufgrund von verletzungsbedingten Aus­fällen konnte die Klasse nicht gehalten werden. Wegen dem Weggang einiger Spie­ler entschloss man sich in der Saison 1976/77 freiwillig, die Mannschaft aus der Lan­desliga zurückzuziehen. Die Mannschaft spielte fortan in der Gruppenliga.

1982 verließ Hubert Nock, der aus beruflichen Gründen nach Nürnberg verzog, die Abteilung. Fast 15 Jahre lang setzte er sowohl als Trainer und als Persönlichkeit große Akzente.

In der Saison 1983/84 wurde die Meisterschaft errungen. Dies war verbunden mit dem Aufstieg in die Landesliga. In dem Meisterjahr spielte diese Mannschaft mit fol­gender Besetzung Herbert Winter, Joachim Wolf, Herbert Sahm, Wolfgang Löbig, Wolfgang Kalup und Rolf Fengel. Doch nach einem Jahr Landesligazugehörigkeit musste man wieder absteigen.

Damals kam der Gedanke auf, wieder einen Trainer zu engagieren, denn seit dem Weggang von Hubert Nock war die TT-Abteilung ohne Trainer.

1985 gelang es dem damaligen Abteilungsleiter Josef Bischoff und Kurt Bruder, den ehemaligen jugoslawischen Nationalspieler Enes Gazic nach Jügesheim zu holen. Enes Gazic ist ein Mann mit sehr viel Erfahrung. Er war Nationaltrainer in Griechen­land und hatte den TTC Heusenstamm bis in die 1. Bundesliga geführt. Auf Initiative von Gerd Zobel kam 1986 der Trainer Enes Gazic auch als Spieler nach Jügesheim.

In der Spielsaison 86/87 wurde die 1. Herrenmannschaft in der Aufstellung Enes Gazic, Herbert Winter, Wolfgang Löbig, Herbert Sahm, Wolfgang Kalup und Joachim Wolf Bezirkspokalsieger der Gruppenliga.

1987 kamen Klaus Herbold, ein sehr erfahrener Spieler, der aus Ingolstadt zuzog und schon 2. Bundesliga gespielt hatte, und Harald Löbig, ein Jungtalent aus Urber­ach, zu uns.

1987/88 spielte die Mannschaft mit Enes Gazic, Klaus Herbold, Herbert Winter, Her­bert Sahm, Harald Löbig und Joachim Wolf und wurde überlegener Meister der Gruppenliga und stieg somit wieder in die Landesliga auf. Bis 1990 spielten wir mit dieser Mannschaft in der 1. Verbandsliga - die Landesliga wurde inzwischen vom HTTV umbenannt.

1990 konnten wir unsere 1. Mannschaft erneut verstärken. Daniel Sporcic vom TTC Heusenstamm, Robert Celan vom TV Lämmerspiel und Michael Keller vom TV Bie­ber konnten wir für uns gewinnen und es gelang in der Aufstellung Enes Gazic, Harald Löbig, Klaus Herbold, Michael Keller, Robert Celan und Daniel Sporcic Mei­ster der 1. Verbandsliga zu werden und in die Hessenliga Süd aufzusteigen. Nach zwei Jahren in der Hessenliga spielten wir 1993/94 in der neuformierten Oberliga Süd­west.

1993 94 1 Herren1

von links nach rechts: Robert Celan, Harald Phieler, Enes Gazic, Mathias Ruppert (hier fehlen Michael Kesselr und Giang Pham)

 

Die 2. Herrenmannschaft

1993 94 2 Herren1

von links nach rechts: Eric Reichenbach, Guido Dümler, Wolfgang Löbig, Stephan Sahm, Achim Fischer (hier fehlt Herbert Winter)

 

Die 1. Damenmannschaft

1993 94 1 Damen1

von links nach rechts: Kerstin Reichenbach, Birgit Petranovic, Barbara Schmidt (hier fehlt Simone Werner)

 

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